- Lorenz Gottschall
Am Samstag, den 26. September, fand im Fischerheim “Holzkistl“ am Anglersee das 1. Ketscher Tandemturnier statt. Insgesamt 16 Teams folgten der Einladung des SC 1922 Ketsch und sorgten für vier Stunden Schach, bei denen es deutlich weniger ruhig zuging, als man es aus gewöhnlichen Turniersälen gewohnt ist.

Blick in den “Turniersaal” während einer Tandemrunde
Los ging es um 10 Uhr zunächst im Schweizer System. Bei einer klassischen Tandem-Bedenkzeit von 5 Minuten ohne Inkrement waren die Runden allerdings schneller vorbei als gedacht. Kurzerhand wurde der Modus angepasst: Bei genau 16 Teams bot es sich schließlich an, einfach jeder gegen jeden spielen zu lassen. So kamen am Ende 15 Runden zusammen.
Wer Tandem noch nie gespielt hat, merkt spätestens nach wenigen Minuten, dass hier einige andere Gesetze gelten als beim normalen Schach. Die geschlagene Figur wandert direkt zum Partner, der sie wiederum auf seinem eigenen Brett einsetzen kann. In Ketsch wurde nach den typischen Vereinsregeln gespielt: Bauern “fallen durch" auf der ersten und achten Reihe und auch das direkte Einsetzen mit Matt ist möglich.
Und vor allem: Reden ist ausdrücklich erlaubt.



