Chess meets Cinema: Igor Kovalenko zu Gast in der Brennessel
Am Donnerstag, 19. März, veranstalten wir gemeinsam mit dem Programmkino Brennessel in Hemsbach einen besonderen Abend zwischen Schach und Film. Unter dem Titel „Chess meets Cinema“ steht unser Bundesligaspieler Igor Kovalenko im Mittelpunkt – mit einem Simultan, einem Gespräch über sein Leben und einer Filmvorführung der „Schachnovelle“.
Deutscher Mannschaftspokal: Wir stehen in der Finalrunde!
Mit zwei 3:1-Siegen in Bad Königshofen haben wir uns für die Finalrunde des Deutschen Mannschaftspokals qualifiziert. Als Titelverteidiger waren wir direkt für die Zwischenrunde gesetzt. Den Auftakt meisterten wir souverän mit jeweils 3:1-Siegen gegen den SC 1957 Bad Königshofen und die Schachfreunde Hamburg. Teambetreuer Stefan Spiegel: "Ein gelungener Ausflug ins idyllische Bad Königshofen und klare sportliche Erfolge dank einer guten Teamleistung in bester Stimmung." Jetzt freuen wir uns auf die Finalrunde am 30./31. Mai, wo wir unter anderem unseren Freunden aus Baden-Baden begegnen werden.
Zwei Siege, zwei Punkte Vorsprung und vier Brettpunkte Polster – das ist die Bilanz, die wir nach dem jüngsten Doppelspieltag in der Bundesliga ziehen. Nach zwei Matches in Bremen stehen wir mit 20 Mannschaftspunkten an der Spitze vor der OSG Baden-Baden (18), die am Sonntag gegen Deizisau nicht über ein 4:4 hinauskam. Neben den zwei Mannschaftspunkten Vorsprung sind für uns die vier Brettpunkte wichtig. Mit diesem Abstand könnten wir uns notfalls sogar einen Ausrutscher leisten und blieben vorne. Genau dieses Polster wollen wir im letzten Drittel der Saison halten oder ausbauen.
Von SCV 3 bis SCV 6 haben alle Teams mit dem knappsten Ergebnis leider verloren. Die Dritte und Fünfte stecken tief im Abstiegskampf, wohingegen die Vierte den Klassenerahlt so gut wie sicher hat. Die Sechste liegt im Spitzenfeld der Tabelle.
Als amtierender Deutscher Meister fahren wir am kommenden Wochenende zur zentralen Endrunde der Schachbundesliga nach Deggendorf. Die Titelverteidigung? Ist in weiter Ferne – der Düsseldorfer SK liegt drei Runden vor Schluss mit drei Mannschaftspunkten Vorsprung an der Spitze. Aber wir werden alles daransetzen, dem designierten neuen Meister die erste Niederlage der Saison zuzufügen. Am Sonntag treffen wir im direkten Duell auf Düsseldorf, ein Stelldichein der Supergroßmeister.
Den vor einem Jahr gewonnenen Pott werden wir an diesem Wochenende wohl hergeben müssen. Aber erst einmal sind noch drei Runden zu spielen. | Foto: Rupert Helbig
Der Terminplan für den Rest der Saison 2024/2025 wurde aktualisiert und kann unten abgerufen werden. Weitere Information gibt es auch immer auf dieser Homepage und im online-Kalender.
Am 27. April 2025 erlebt Mannheim ein besonderes Schach-Revival. Studierende der Universität Mannheim richten gemeinsam mit dem Deutschen Schachbund e.V. die 1. Rhein-Neckar Hochschulmeisterschaft im Schnellschach aus. In unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof Mannheim haben Studierende, Mitarbeitende und Absolventinnen und Absolventen der Jahrgänge 2024/25 die Gelegenheit, ihr strategisches Können unter Beweis zu stellen – und vielleicht den ersten Zug in Richtung Titelgewinn zu machen.
Neben spannenden Partien und wertvollen Vernetzungsmöglichkeiten erwartet die Teilnehmenden ein attraktiver Preispool von 600 Euro, ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Unternehmensberatung d-fine.
Das Auswärtsspiel gegen Heidelberg war an diesem Spieltag eine spannende Herausforderung. Heidelberg hatte in dieser Saison noch keinen Mannschaftskampf gewonnen, und wir wollten diese Serie nicht stoppen. Unsere Aufstellung war wieder sehr solide, und der DWZ-Durchschnitt der beiden Mannschaften war fast gleich.
Den ersten Punkt sicherte Hans-Peter, der den Sizilianer seines Gegners ohne Probleme zerlegte. Der Gegner hatte nach der Eröffnung kaum noch Chancen und musste mit einer Figur weniger ins Mittelspiel gehen. Schon nach weniger als einer Stunde war der erste Punkt für uns gesichert.
Leider lief es danach nicht so gut. Lorenz ließ sich in eine Angriffspartie einladen, in der nur einer auf Sieg spielen konnte. Er leistete noch Widerstand, aber die präzise Verteidigung war schwierig, und nach Zeitnot musste er aufgeben.
Bald darauf musste auch unser erstes Brett, Martin, aufgeben, und es stand 2:1 für Heidelberg. Till hatte sich inzwischen einen guten Vorteil erspielt und holte den Ausgleich. Jetzt mussten die letzten Bretter das Endergebnis entscheiden.
Die letzten vier Bretter entscheiden. Viele konzentrierte Gesichter am Kampf um den Sieg.